Pferdefütterung
Für eine gute Qualität der Stutenmilch
gerade hinsichtlich ihres Eiweiß- und Vitalstoffgehaltes
ist eine natürliche Fütterung und Haltung der
Pferde Voraussetzung.
Das Fohlen passt sich den Verhaltensformen seiner Mutter
und der Herde an und lernt bereits in den ersten Tagen nach
seiner Geburt die Aufnahme seiner späteren Nahrung
bei der Futtersuche auf den Weideflächen. Ein Zufüttern
von Körnerfutter unterbleibt bei dieser natürlichen
Haltung, Heu wird lediglich in der vegetationslosen Zeit
zur freien Aufnahme angeboten.
Die Pferde werden ausschließlich
mit eigenem, im natürlich bewirtschafteten Hof erzeugtem
Futter gefüttert. Auf den Einsatz betriebsfremder Futtermittel
wird ganz verzichtet.
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Als Fütterungsgrundlage während der ganzen Melkperiode
dient Luzerne. In Übergangszeiten werden vielartige Kleegrasgemenge
sowie artenreiches Wiesenfutter (Gräser, Leguminosen,
Kräuter) der Ökowiese und deren Heu als „biologische
Vollwertkost“ angeboten.
Im Melkstand werden geringe Mengen an Hafer
aus eigenem Anbau als Lockfutter zugefüttert.
Verfütterung von Aufwuchs von artenreichem
Grünland führt aufgrund seines Anteils an Kräutern
und Leguminosen zu einem hohen Gehalt des Grundfutters an
Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen,
biologischen Wirkstoffen und anderen Vitalstoffen
und so zu gesunden, widerstandsfähigen,
fruchtbaren und langlebigen Tieren. Nur sie können
die Grundlage für hochwertige tierische Lebensmittel
sein.
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